Mein Vater starb mit 56 an Lungenkrebs. Ich habe es miterlebt. Drei Jahre später hätte mich das Vapen fast auf dieselbe Weise getötet.
Ich bin Markus Brandt. 41. Schreiner aus München. Kein Arzt. Kein "Wellness-Experte". Kein Startup-Typ mit einem Podcast.
Ich bin einfach der Typ, der in seiner Werkstatt einen nikotinfreien Inhalator gebaut hat — weil die Pflaster mir nicht helfen konnten, die Kaugummis mir nicht helfen konnten, und mein Hausarzt mir — mit genau diesen Worten — sagte: "Du musst es einfach mehr wollen."
„Mehr wollen. Nach 27 Jahren Rauchen und 4 Jahren Vapen wollte ich es so sehr, dass meine Brust sich zusammenzog."
Lass mich dir erzählen, was wirklich passiert ist.
Sonntag. 3 Uhr morgens. Ich saß in meiner Küche, mein Herz hämmerte so laut, dass ich es in meinen Ohren hören konnte — überzeugt, dass ich gleich genauso sterben würde wie mein Vater. Das tat ich nicht.
Was ich war: vollständig abhängig von einer Elfbar, an der ich 14 Stunden am Stück gezogen hatte.
Montagmorgen rief ich meinen Hausarzt an. Notfalltermin. EKG in Ordnung. Blutwerte in Ordnung. Er gab mir einen Flyer.
EINEN FLYER.
An diesem Nachmittag saß ich in meiner Werkstatt und weinte zum ersten Mal seit der Beerdigung meines Vaters. Dann begann ich zu lesen.